Leider erkennen die Meisten
erst, wie wichtig die private
Pflegezusatzversicherung ist, wenn
die eigenen Angehörigen - oder auch
Freunde zum Pflegefall werden. Dabei
ist die Pflegezusatzversicherung
keine Frage des Alters. Denn, durch
einen Unfall oder eine Krankheit
kann jeder zu jeder Zeit zum
Pflegefall werden.
Im Fall der Pflegebedürftigkeit
erhält man die gesetzlich
festgelegten Leistungen der sozialen
oder privaten
Pflegepflichtversicherung. Die
durchschnittlichen Kosten eine
Pflegeplatzes im Pflegeheim werden
dadurch nicht annähernd gedeckt.
Das Problem:
Auf Grund des zunehmenden Anteils
älterer Menschen an der
Gesamtbevölkerung werden die
Pflegefälle und damit die
Pflegekosten weiter ansteigen.
Wenn wir also zum Pflegefall werden, können wir nicht sicher sein, dass
überhaupt noch genug Geld da ist für
unsere Pflege. Schon alleine deshalb sollten Sie den gesetzlichen
Schutz durch eine private
Pflegezusatzversicherung individuell
ergänzen.
Wer in einem Heim versorgt werden
muss, zahlt dafür je nach
Pflegedürftigkeit und Heim 2.500 bis
3.500 Euro im Monat. Die gesetzliche
Pflegepflichtversicherung zahlt
höchstens 1.918 Euro - und das auch
nur in Härtefällen. Kosten, die sie
nicht abdeckt, muss jeder aus
eigener Tasche bezahlen. Da sind
Rente und Vermögen schnell
aufgebraucht. Im Ernstfall heißt
das: Das Sozialamt muss einspringen,
wenn auch nahe Verwandte nicht
zahlen können.
Bei hohem Einkommen oder großem
Vermögen sind Kinder, Ehepartner und
Eltern von pflegebedürftigen
Angehörigen in der Pflicht. Da liegt
die Suche nach einer geeigneten
Pflegezusatzversicherung nahe, die
die Leistungen der Kasse ergänzt.
Grade in jungen Jahren lohnt sich
die Beschäftigung mit dem Thema:
Denn in jungen Jahren ist die
private Pflegezusatzversicherung
sehr viel günstiger!
Bereits heute sind in Deutschland
mehr als zwei Millionen Menschen auf
fremde Hilfe angewiesen. Und doch
haben nur etwa eine Millionen
Personen in Deutschland bis jetzt
eine private
Pflegezusatzversicherung
abgeschlossen. Das Problem:
Wer in einem Pflegeheim versorgt
werden muss, zahlt dafür je nach
Pflegebedürftigkeit und Heim 2.500
Euro bis 3.500 Euro im Monat.
Ohne
Pflegezusatzversicherung ist das
wohl kaum bezahlbar! Dazu kommt,
dass die 2.500 bis 3.500 Euro im
Monat nur die Unterkunft im Heim und
die absolut notwendige Betreuung
beinhalten. Verpflegung, Betten
ausschütteln und ein freundliches
Lächeln sind da nicht mit drin! Von
der gesetzlichen
Pflegepflichtversicherung bekommen
Sie höchstens 1.918 Euro (in 2010) -
und das auch nur in absoluten
Härtefällen.
Normalerweise werden von der
Pflegeversicherung folgende
Leistungen erbracht:
- 1.510 Euro in Pflegestufe
III,
- 1.040 Euro in Pflegestufe II
und
- satte 440 in Pflegestufe I.
Ohne eine private
Pflegezusatzversicherung müssen die
kompletten restlichen Kosten aus
eigener Tasche bezahlt werden!
Und wer das ohne
Pflegezusatzversicherung nicht kann
...Als erstes wird Ihr privates
Vermögen (Sparbücher, Geldanlagen,
Versicherungspolicen) herangezogen,
um die Kosten zu bezahlen. Im
zweiten Schritt werden Ihre Kinder, aber auch Eltern und
Geschwister, dazu verpflichtet, für
die Pflegekosten aufzukommen. Und
erst im letzten Schritt, wenn es
sonst nichts mehr zu holen gibt,
dann springt das Sozialamt ein. Dort
werden auch noch Ihre allerletzten
Reserven geprüft und zur Begleichung
der Pflegekosten herangezogen. Auch
Wertgegenstände und Grundbesitz
müssen zur Not verkauft werden.
Von der Seite betrachtet,
gibt es zur privaten
Pflegezusatzversicherung keine
Alternative!
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